BIM – Zwischen Hype und echter Hilfe für den Ingenieurbau
Building Information Modeling, kurz BIM, ist in aller Munde. Kein Vortrag, kein Kongress, keine Softwaredemo ohne das Zauberwort. Kollisionsprüfungen, Modellkoordination, digitale Zwillinge – es klingt alles nach Zukunft. Doch wer täglich konstruiert, plant und zeichnet, weiß: Nicht alles, was glänzt, ist Gold.
Als Konstrukteur frage ich mich regelmäßig: Was bringt mir BIM eigentlich wirklich – konkret, im Alltag, im Projektstress?
Spoiler: Unsere Methode zur BIM Mengenermittlung Tragwerksplanung automatisiert nicht nur den Positionsplan, sondern auch die Mengen in der LPH 6.
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Kollisionsprüfungen? Ja, gibt’s – aber für mich selten relevant
Beginnen wir mit einem Klassiker: Kollisionsprüfungen. Ein tolles Werkzeug, keine Frage. Es ist gut, dass es sie gibt – aber sie sind nicht mein Werkzeug. Sie dienen in erster Linie der Gesamtkoordination, dem Erkennen von groben Planungsfehlern. Für mich als Planer von Bewehrung sind sie meist kein echter Gamechanger.
Warum? Weil ich in der Regel mit einem aktuellen Werkplan arbeite. Wenn darin sauber gearbeitet wurde – und das ist hoffentlich der Regelfall – dann sehe ich sofort, ob Bewehrungen durch Durchbrüche führen, die sie nicht sollten. Der Zugewinn durch eine Kollisionsprüfung ist in diesen Fällen gering.
Was mir aber wirklich helfen würde? Wenn ich gezielt mit Minuskörpern aus der HLS- oder Elektrotechnik arbeiten könnte. Nicht nur, um Kollisionen zu entdecken – sondern um darauf basierend intelligente Bauteile zu modellieren, anzupassen, zu reagieren. Da fängt BIM an, für mich Sinn zu ergeben.
IFC als Datenaustausch – sinnvoll, aber oft zu kurz gedacht
Der nächste Knackpunkt: IFC-Dateien. Sie sind in der Regel als Austauschformat gedacht – nicht als Arbeitsbasis für alle Planer im selben Modell. Diese Sichtweise ist weit verbreitet, und zu einem gewissen Grad stimme ich ihr zu. Aber: Für mich steckt in einem zentralen, disziplinübergreifenden Modell ein enormes Potenzial – wenn man es richtig nutzt.
Mein Wunschzustand? Ich möchte 80 % des Tragwerksmodells direkt aus dem Architekturmodell übernehmen. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch viele Fehlerquellen.
Dafür muss ich aber auch die Möglichkeit haben, die GUIDs von Bauteilen zu verändern, um die Struktur auf den konstruktiven Ingenieurbau anzupassen. Und ja – ich bin derjenige, der das aktiv im BAP einfordert. Denn wenn wir über Effizienz in der Planung sprechen, dann müssen wir auch über solche technischen Freiheiten sprechen dürfen.
Warum die BIM Mengenermittlung Tragwerksplanung in vielen Büros noch nicht effizient funktioniert – und wie wir das ändern.
Die vielen kleinen BIM-Versprechen – und warum sie mich (meist) kalt lassen
Natürlich gibt es viele weitere Argumente für BIM, die man überall hört:
Digitale Jour fixes am Modell? Schön, aber kein BÄNG.
Modelle online teilen mit Bauherrn, Architekten, Fachplanern? Sinnvoll, aber kein Alleinstellungsmerkmal.
Kollisionsprüfung durch andere Disziplinen? Wichtig, aber für mich nicht im Fokus.
Übernahme von Architekturmodellen? Ein echter Traum – der leider zu selten Realität wird, weil die gelieferten Modelle oft nicht meinen Anforderungen entsprechen.
Aber jetzt kommt’s: Wo BIM für mich wirklich zum Werkzeug wird
Der wahre Nutzen von BIM liegt für mich nicht im Austausch, sondern in der Auswertung.
Wenn ich intelligente Bauteile im Modell habe – Bauteile mit durchdachten Attributen – dann kann ich etwas Großartiges tun:
Automatisch Positionspläne erzeugen.
Mengenermittlungen für die Leistungsphase 6 durchführen – bereits in LPH 3.
Planung standardisieren, beschleunigen und verlässlich machen.
Das ist der Moment, wo BIM richtig Spaß macht.
Wo aus einem Konzept ein Werkzeug wird.
Wo ich als Konstrukteur die Kontrolle behalte – und gleichzeitig schneller und genauer liefern kann.
„Das geht doch gar nicht“? Doch, geht. Ich hab’s gemacht.
Die BIM Mengenermittlung Tragwerksplanung bietet einen echten Mehrwert, wenn die Bauteile intelligent modelliert sind.

Ich habe mit meinem Team komplexe Attributformeln entwickelt, mit denen genau diese Auswertungen möglich sind. Und sie funktionieren – im echten Projektalltag, nicht nur im Forschungslabor.
Du glaubst mir nicht?
Dann lade ich dich herzlich ein zu einem unserer kostenfreien Webinare der BUDDYs Ingenieurbau.
Dort zeigen wir live, wie unsere BIM-Werkzeuge für den Ingenieurbau funktionieren – praxisnah, robust, leistungsstark.
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Wir wissen, wie es ist, wenn du am Ende der Planungskette stehst. Wenn die Termine eng, die Änderungen kurzfristig und die Bauherren nervös sind.
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Jetzt können wir das, was BIM verspricht – wirklich umsetzen.
Servus,
Peter
