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Wir bekommen selten 3D Daten – also können wir auch kein 3D machen

Wie oft habe ich diesen Satz schon gehört? Wenn ich dafür Strichlisten führen würde, müsste ich wahrscheinlich schon einen eigenen Ordner anlegen. Welcher Satz? „Wir bekommen selten 3D-Daten – also können wir auch kein 3D machen.“

Wie oft habe ich diesen Satz schon gehört?

Wenn ich dafür Strichlisten führen würde, müsste ich wahrscheinlich schon einen eigenen Ordner anlegen.
Welcher Satz? „Wir bekommen selten 3D-Daten – also können wir auch kein 3D machen.“
Viele 2D-Planer gehen davon aus, dass man seine Planung ausschließlich auf Basis von DWG- oder PDF-Werkplänen erstellt.
Also glauben sie, man müsse zuerst ein 3D-Modell bekommen, um selbst in 3D arbeiten zu können.
In Wahrheit ist oft das Gegenteil der Fall: Du musst zuerst verstehen, wie man ein komplettes Gebäude selbst in 3D aufbaut. Nur dann erkennst du auch die typischen Fehler, die beim Import, Export oder bei der Modellierung entstehen. Ein Modell eines anderen Gewerkes zu übernehmen ist nicht unmöglich – aber mit Stolperfallen verbunden.
Klassische Probleme (meine Erfahrung):
🔎 Wände verlieren plötzlich ihre Schichten – besonders bei Beton mit Dämmung.
🔎Verzerrungen: Aus einer 24er Wand wird plötzlich 23,9482.
🔎 Und wenn ein Winkel nicht exakt 90° ist, kannst du das Modell vergessen 🚮 .

 

Aber nehmen wir mal an, das Architektenmodell ist gut nutzbar. Wie würde ich vorgehen? Projektbasis kopieren: Zuerst dupliziere ich mein BUDDYs-Ingenieurbau-Vorlaufprojekt für ALLPLAN Deutschland , damit alle BIM-relevanten Strukturen und Daten vorhanden sind.
👉 Modell importieren und sortieren: Dann importiere ich das Architektenmodell und verschiebe jedes Bauteil in das dafür vorgesehene Teilbild-Dokument. (Anders könnte ich nicht arbeiten) Ja, dabei geht die GUID verloren – mein Modell soll auch eine eigene GUID haben.
Grafik & Attribute übertragen: Mit meiner Lieblingsfunktion (nach Punkte modif.) „Umbau …“ übernehme ich Darstellung (Stift, Stilfläche, Animation) und auch Attribute. Mit guten Filtern geht das effizient. Klar, das kostet einen Tag. Aber ein Projekt läuft oft über ein Jahr – und da sind ein paar Stunden nichts.
Genau hier entscheidet sich, ob ein Projekt wirtschaftlich wird oder nicht.
Rote Zahl oder schwarze Zahl?!
Und was passiert, wenn neue Daten vom Architekten kommen? Alles neu importieren? In 95 % der Fälle: ganz klar nein! Eigentlich wäre hier eine BCF-Arbeitsweise optimal – so kann man direkt im Modell Hinweise geben und Anpassungen gezielt selbst vornehmen. Es gibt viele Details, auf die man achten muss.
Ich mache das seit über 10 Jahren – und ich kann euch dabei unterstützen. Wer Ingenieurbau in Allplan plant, dem empfehle ich die BUDDYs Ingenieurbau. Kommt in mein Webinar, und ich zeige euch, wie der Prozess funktioniert.
Link: https://lnkd.in/gBBkbgFq
Und an alle, die sich nicht mit BIM und Allplan beschäftigen wollen: Entfolgt mir bitte.
Servus, ciao,
Euer Peter – Mr.Einbauteil®