Von der Herausforderung zur Lösung: Mein Weg durch die Tiefen eines komplexen Projekts
In der Geschäftswelt geht es nicht nur um Fachwissen und Engagement – es sind auch die zwischenmenschlichen und analytischen Fähigkeiten, die zum Erfolg führen. Lange Projekte können an die Substanz gehen, vor allem, wenn unvorhergesehene Herausforderungen auftauchen.
In einem meiner letzten Projekte gab es solche Herausforderungen in Hülle und Fülle. Selbstverständlich habe ich in den Screenshots alle vertraulichen und personenbezogenen Daten unkenntlich gemacht, aber ich möchte die spannende Reise mit euch teilen.
Ein Geschäftsführer eines großen Unternehmens kontaktierte mich persönlich.
Es ging darum, aus Allplan-Raum-Daten für die Weiterverarbeitung zu exportieren – und das stellte sich als weit mehr als eine einfache Anpassung heraus.
Klingt simpel, oder? Ein paar Spalten und Zeilen im Report, und fertig? Denkste!
In einer weiteren Besprechung kam heraus, dass spezifische LV-Positionen direkt in die Raumdaten integriert werden sollten – bislang handelte es sich um manuelle Einträge. Diese sollten nun automatisiert in den richtigen Zeilen und Spalten der Export-Datei auftauchen.
Dafür entwickelte ich ein SmartPart namens SUPPJECT – eine Kombination aus „Supporting Objects“. Damit konnten Benutzer flexible Formen wie Punkt, Linie, Rechteck oder Kreis wählen, automatisch einer Gruppe zuordnen und detaillierte Angaben wie „Länge ja“, „Fläche nein“ usw. definieren.
Der Weg schien vielversprechend, doch je tiefer ich ging, desto mehr neue Anforderungen kamen hinzu.
Jetzt waren auch Raumstempel nötig, die sich in zehn Maßstabsoptionen automatisch anpassen, ein Assistent, der Räume und Beläge bereitstellt, und nicht zuletzt ein dynamischer Report, der flexibel in Excel einblendbare Grafiken bereitstellt.
Jede Excel-Spalte musste spezifisch organisiert werden, ohne zusätzliche Leerzeilen oder Firmendaten im Kopfbereich.
Die vielleicht größte Herausforderung? Das SUPPJECT-Objekt musste Untergruppen wie Türen erkennen und automatisch an den richtigen Raum binden. So wusste der Plan, ob die Tür eine Verbindung zu einem Nebenraum oder einem ausgewählten Raum herstellte.
Nach unzähligen Anpassungen, die teils für Außenstehende einfacher wirken als sie sind, war es schließlich soweit:
Projekt abgeschlossen, Kunde glücklich, und ich stolz darauf, einen weiteren Allplan-Sonderwunsch verwirklicht zu haben.
Mir ist wichtig, zu zeigen, dass große Probleme oft in viele kleine Teilprobleme zerlegt und schrittweise gelöst werden können. Genau das macht den Unterschied.
Falls dein Unternehmen ebenfalls individuelle Anpassungen in Allplan benötigt: Ab März 2025 stehen wieder zwei Projekt-Slots zur Verfügung. Schreibe gerne „Her mit dem Orden“ in die Kommentare, wenn du bis hierher gelesen hast – und danke, dass du mit dabei warst! 😊
Servus, ciao,
Euer Peter
